GSS + GSM

Leitungssuche ist nicht kompliziert.

Das Aufspüren von metallischen Leitungen ist schon seit Jahren Stand der Technik. Alle elektrisch leitfähigen Rohr- und Kabelsysteme, bei denen sich durch Besendung mit Tonfrequenzen ein elektromagnetisches Kraftfeld aufbauen lässt, können mit entsprechenden Leitungssuchsystemen aufgespürt werden. Hier haben sich zwei Methoden bewährt.

Die induktive Besendung von Rohr- und Kabeltrassen

Hier wird der Tonfrequenzgenerator über der Trasse abgestellt und ein Spulensystem induziert ein Kraftfeld auf die Leitung. Mit dieser Methode lassen sich lange Strecken verfolgen. Der Nachteil bei der induktiven Besendung ist, dass der Suchstrom auf alle parallel liegenden Leitungen überspringen kann und daher nicht immer ein sicheres Verfolgen des Rohres oder Kabels möglich ist.

Die galvanische Ankoppelung

Bei der galvanischen Ankoppelung wird der Tonfrequenzgenerator über ein Kabel direkt mit dem Rohr oder Kontaktpunkt verbunden. Mit der zweiten Ader wird eine Verbindung zu einem Erdspieß hergestellt. Bei dieser Methode handelt es sich um um die sicherste Art Leitungen zu orten, da der Suchstrom verhältnismäßig stabil auf der beendeten Trasse verläuft.

Problemstellung:

Nichtmetallische Leitungen auf PVC, PE, Steinzeug, Beton oder Asbest-Zement lassen sich nach den oben genannten Methoden nicht orten. Hier bedarf es einiger Hilfsmittel, wie z.B. das Einschieben eines Drahtes oder Kabels. Unter Besendung dieser Hilfsmittel lässt sich dann die Trasse mehr schlech als recht aufspüren.
Bei dieser Methode ist nicht nur eine mechanische, sondern auch eine physikalische Grenze erreicht. Eine Endpunktbestimmung ist überhaupt nicht möglich, da der Suchstrom schon einige Meter vor dem Ende gegen Null geht und dieses nicht erreicht.

Die Lösung heißt GSS und GSM

GSS Glasfaser-Sonden-System

Ein Glasfaserstab mit hoher Schubstabilität, ausgestattet mit speziell eingearbeiteten Kupferdrähten, ist die Lösung. Mit diesem Stab von 7,4 mm Durchmesser ist nicht nur eine exakte Trassenverfolgung möglich, sondern die fest integrierte Spule ermöglicht auch eine genaue Endpunktbestimmung.

Glasfaser-System-Mini

Das GSM wurde für besondere Einsatzzwecke mit einem Stabdurchmesser von 4,5 mm konstruiert. Dieses Gerät ist ebenfalls mit speziell angeordneten Innenleitern versehen, hat allerdings am Ende keine Spule, sondern eine Flex-Spitze. Durch die besondere Ausführung der Spitze erreicht man bei der Ortung fast den Endpunkt des Stabes. Das GSM wird wie das GSS galvanisch besendet und dient dem gleichen Einsatzzweck.

erfahren Sie mehr

Produktanfrage